31. Januar 2012

... nichts ist für immer ...

Anspruch ... mein Wort für 2012. Ich habe an mich und an das was ich tue einen sehr hohen Anspruch. Es sollte perfekt sein/werden. Die Vorstellung in meinem Kopf von dem was ich will und wie ich es will ist sehr konkret. Und wenn ich weiß, dass das Ergebnis nicht mit meinem Anspruch übereinstimmen wird, dann fange ich gar nicht an sondern ich lasse es bleiben.

Mit meinen Ansprüchen an mich sind viele Dinge schon im Vorhinein zum Scheitern verurteilt, weil ich mir mit meinen Ansprüchen selbst im Weg stehe. Wie senkt man die Ansprüche an sich selber? Und sollte man sie überhaupt senken? Ich weiß was ich will und auch was ich nicht will. Und trotzdem wird nicht alles so, dass ich es mit meinen Ansprüchen in Einklang bringen kann. Mich einfach damit abfinden und mit den Gegebenheiten leben? Damit tue ich mich sehr schwer.

Im Grunde meines Herzens bin ich eine Perfektionistin ... bei der Umsetzung von Ideen und Vorhaben kollidiert der Anspruch an den Perfektionismus dann mit dem realen Leben. Das Ergebnis ist in meinem Fall viele unfertige Baustellen und geordnetes Chaos. Für mich sichtbares, geordnetes Chaos ... für meine Umgebung wahrscheinlich eher nur sichtbares Chaos :).

Auch ans Bloggen, an meinen Blog, habe ich einen gewissen Anspruch ... dem ich seit über 12 Monaten schon nicht mehr gerecht werde, bei weitem nicht mehr gerecht werde. Trotzdem ist im Hinterkopf täglich dieses "du solltest mal wieder was schreiben" ... "setz dich doch mal hin und stelle ein paar Fotos ein" ... "du hast schon so lange nicht mehr gebloggt" vorhanden ... und dann ist der Abend vorbei und wieder gibt es keinen neuen Blogeintrag. Und ich habe ein schlechtes Gewissen.

Ich habe eine Entscheidung getroffen ... dieser ... mein Blog findet mit diesem Eintrag sein Ende. Ich möchte nichts tun, bei dem ich nur mit halbem Herzen dabei bin und ich brauche ein wenig Freiheit/Freizeit, um die noch vorhandenen Baustellen zu beenden.

Es wird nicht das Ende meines Bloggerdaseins sein ... ich werde irgendwann wieder bloggen ... bestimmt ... nur das wann und wo steht nicht fest.

An dieser Stelle ein Dankeschön an alle Leser/Leserinnen und viele schöne Erinnerungen. DANKE.

Ein Weg, viele kleine Schritte, Steine aus dem Weg räumen, aufräumen, ankommen ... irgendwann.

12. November 2011

advent ... advent ...

Naja ... noch sind es zwei Wochen und ein ganzer Tag bis zum ersten Advent. Mir war aber gestern schon ein wenig weihnachtlich zumute.

Und so gibt es in diesem Jahr mal wieder einen Advents'kranz'.




28. Januar 2011

2011.010 - Picknick an der Isar

Während um mich herum alles im Scrapfieber ist, habe ich mich davon nicht anstecken lassen =). Immerhin ein Layout habe ich in diesem Monat schon gewerkelt. Nämlich dieses hier


Es ist (mal wieder) für einen Scrapliftzirkel im SBT entstanden. Aus der Reaktion meines Kindes auf das Layout schließend, sollte ich wohl des Öfteren in den frühen Fotokisten meines Kindes wühlen. Nachdem er das Layout eingehend betrachtet hatte, fragte er: "Mama, welches fremde Kind hast du denn dort auf dem Arm?"

27. Januar 2011

2011.009 - Kassenzettel

Große Lebensmittelmärkte mag ich nicht. Zu viele Menschen, zu viele Regale, zu viel Auswahl. Sicher hat es Vorteile, alles in einem Haus zu finden und nicht in 2 oder 3 oder mehr Läden zu müssen. Aber dieses ständige Suchen nach meinen wenigen Sachen und auf dem Weg dorthin diese vielen Einkaufsfallen (abgesehen davon werden diese Läden ja regelmäßig umgeräumt, nur um mich zu verwirren) ... das ist nicht meine Welt. Es überfordert mich schlichtweg.

Wie es manchmal so ist, es ergab sich vor Kurzem, dass ich in einem "Kaufland" landete. Bei der Kontrolle meines Kassenzettels rutschte mir dann doch anerkennendes Murmeln raus.


Ich weiß ja nicht seit wann das im "Kaufland" üblich ist, aber der Kassenzettel hat eine Aufteilung, die genau so ins Haushaltsbuch übernommen werden kann ... finde ich klasse, erspart einem viel Zeit das alles selber auseinanderzuklamüstern und zusammenzurechnen. Dieser Kassenzettel lässt mein kleines Buchhalterherz höher schlagen.

Aber ob er mich auch dazu bringt, mich öfters in diesen riesigen Hallen überfordern zu lassen ... man kann ja nie wissen.

26. Januar 2011

2011.008 - Drei Buchstaben

Im Jahr 2008 war mein Wort des Jahres "ICH". Damals habe ich mir passend dazu von Maren und Ray diese drei Buchstaben aus dünnem Holz lasern lassen.


Der Plan war immer, diese Buchstaben in der einen oder anderen Art zu gestalten und als Dekoelement zu nutzen. Da die Zeit bei mir immer nicht verweilt und einfach nur vorbeirauscht, standen die Buchstaben als Deko zwar im Wohnzimmer, aber in ihrer Rohform.

Letzte Woche war es dann soweit ... ich nahm mir Pinsel, Acrylfarben, einen Rub-On-Bogen und ein bißchen hiervon und ein wenig davon und los ging es ... zuerst habe ich die Buchstaben in einem Terrakotta-Ton gestrichen. Als die Farbe getrocknet war habe ich das Ganze mit einem dunklen matten Gold-Ton überstrichen. Dazu habe ich einen harten Pinsel genommen, so dass zwischen den Pinselstrichen das Terrakotta noch leicht durchscheint. Nachdem auch dieser Farbanstrich getrocknet war habe ich dezent die vorhandenen Rub-Ons (in diesem Fall welche von der Firma Hambly) aufgerubbelt. Das "H" habe ich noch mit einem Stück Schleifenband und einem kleinen Engelanhänger verziert. Fertig.


Warum die Buchstaben so lange unbearbeitet rumstanden, wenn sie nach einer halben Stunde Kreativität doch so viel schöner aussehen und so viel besser als Deko ins Wohnzimmer passen, ist mir schleierhaft ;).

17. Januar 2011

2011.007 - H°Zwei°O

Dieses Layout ist im vergangenen Jahr bei einer Scrapliftrunde entstanden.


Was eine Scrapliftrunde ist? Bei einer Scrapliftrunde macht eine begrenzte Anzahl von Scrappern mit. Die Erste in der Runde sucht sich ein Layout zum Liften (*1) aus und liftet das Layout. Dann schickt sie den Lift an die Zweite der Runde, diese liftet den Lift und schickt ihn an die Nächste ... und so weiter und so weiter ... bis alle ein Layout geliftet haben. Quasi "stille Post" für Scrapper. Meist hat das Ausgangslayout mit dem letzten Lift nicht mehr viel gemein. Die Veränderung von Layout zu Layout zu sehen, ist immer wieder schön.

Und noch eine kleine Detailaufnahme


(*1) Liften bedeutet kopieren ... komplett, in Teilen oder z. B. das Thema.

14. Januar 2011

2011.006 - Musik zum Wochenende

Schon wieder Freitag. War nicht gerade erst Montag und die komplette lange Arbeitswoche lag vor mir? Jetzt ist sie vorbei und es ist Wochenende. Huch. Was ist denn mit den Tagen dazwischen passiert?



Ich wünsche Euch ein schönes und erholsames Wochenende. Eins das - zumindest gefühlt - ganz lange dauert.